ULEI · 2363
Qin
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© © Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig
Description
12-saitige Zither. Laut Kinsky wurde ein siebensaitiges Qin druch Hinzufügen von fünf Saiten in ein japanisches Koto umgearbeitet. Tatsächlich weisen die Löcher zum Hindurchziehen der Saiten minimale Unterschiede auf (es könnte jedes 2. Loch nachträglich eingearbeitet worden sein).
Dieses Instrument war zwischenzeitlich unter der Inv.-Nr. 3063 doppelt inventarisiert.
Decorative features
Den oberen Decken-Abschluss bildet eine hölzerne aufgeleimte Schnitzerei (Drachenmotiv) der Korpusform verlaufend. Die linke Seite dieser Verzierung fehlt. Das Instrument ist mit einem dicken Lack (gut erhalten) versehen.
Literature references
Georg Kinsky, Musikhistorisches Museum von Wilhelm Heyer in Cöln: Kleiner Katalog der Sammlung Alter Musikinstrumente, Cöln 1913, Seite 222 ("Chines. Kin in ein japanisches 13saitiges Koto umgearbeitet")
Inscriptions
Innen an der Decke befinden sich schwarze, handgeschriebene chinesische Schriftzeichen.
Measurements
Länge gesamt: 1197. Breite: 111 173. Höhe: max.: 55. Sattel Höhe: 12,7, Breite: 9,5 Schwingende Saitenlänge: 1097. Saiten Stärke: 1,15.