ULEI · 1277
Stockflöte
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© © Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig
Description
d1-Größe auf d1. Mundloch: D = 9 x 10,4 mm, e = 155/230 mm (2/3). 1 Klappe für es1. Bocklager. Kopf umgekehrt konisch. Zapfen des Grifflochteiles abgebrochen, daraufhin der Grifflochteil um etwa 5 cm verkürzt, wobei in den Schaft des Kopfes ein Neusilberrohr als Zapfen eingesetzt und der Beginn des Mittelstückes als Schaft ausgebohrt wurde. Nach es1-Klappe kein Luftausgang, beim Blasen muss die Stockspitze abgenommen werden. Nach Tonloch der es1-Klappe konisch. Gegenüber 1276 in der Formgebung mehr nach Wiener Stockflöten (J. Ziegler) gearbeitet. Relative Grifflochtendenz 3 1-6 2 4 5 nach einem auch von Ch. Bizey (Paris) verwendeten Schema (Beleg: Prag 752 E). Auch C. C. Werner (Leipzig) arbeitete u. a. nach diesem Mensurprinzip, das in modifizierter Weise auch in Österreich verbreitet war. Durch die unter 4 beschriebene Reparatur nicht blasbar. Gut gearbeitet. Eine genaue Zuschreibung zu den Gliedern der Familie Coselchi noch nicht möglich.
Literature references
Herbert Heyde: Flöten. Musikinstrumenten-Museum der Karl-Marx-Universität Leipzig. Katalog, Bd. 1, Leipzig 1978, S. 126.
Georg Kinsky: Musikhistorisches Museum von Wilhelm Heyer in Cöln, Bd. 3: Blas- und Schlaginstrumente [unveröffentlichtes Manuskript, ca. 1912], S. 90.
Inscriptions
Herstellersignatur. Werkstattzeichen(?): stilisierte Blüten
Measurements
Länge: 920 mm