ULEI · 1692
Cor omnitonique
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© © Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig, Foto: Volkmar Herre
Description
Das von Ch. J. Sax (père) um 1824 erfundene Cor omnitonique (französisches Patent von 1826; niederländisches Patent Nr. 177 vom 23. Juni 1825 bezüglich "zamenstellen van den waldhoorn"). Ausgangspunkt ist das in Frankreich übliche und zunächst von Raoux gebaute Inventionshornmodell ohne Aufsteckbögen. Gegenüber den gleichartigen Exemplaren Brüssel S. 29-31 (Haine/de Keyser 1980, S. 111-15) und Paris 586 kleinere mensurelle und formale Abweichungen (z. B. in Stützen und Stürzenrand), ohne Wasserklappe. Eine relative Chronologie der undatierten Instrumente ist z. Z. noch nicht möglich.1 1/2 Windungen. Zweiteilig: Hornkorpus und abziehbarer Mechaniksatz. Grundgröße B mit 4 Rohrteilen. Am Schallstückbeginn glatte Neusilberzwinge. Neigung des Mechaniksatzes zur Stilizenebene 42°, des Mundrohres 64°. Mundrohrzwinge 203 mm lang (später wohl verändert worden), außen konisch 8,8 bis 10 mm. Oberzwinge 9. Mainzer Rand. Stützen 2, 5, 6. Stützfuß 5. Mehrfach repariert, Flicken, am Mundrohr Überhülse, Oberzwinge wohl erneuert.
Literature references
Herbert Heyde: Hörner und Zinken. Musikinstrumenten-Museum der Karl-Marx-Universität Leipzig. Katalog, Bd. 5, Leipzig 1982, S. 149-151.