ULEI · 230
Claviorganum
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© © Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig
Description
Das hübsch ausgestattete Instrument ist in Mahagoni furniert und mit eingelegten, von verschiedenartigen Hölzern umsäumten Friesen von Ahornholz verziert. Die Füllungen des Unterbaus sind mit durchbrochenen Schnitzereien in gotischem Stil geschmückt und mit dunkelgrünem Stoff hinterspannt. Das Klavier hat zweichörige Besaitung und Stoßzungenmechanik ohne Auslösung. Das Orgelwerk besteht aus einem gedeckten 8'- und einem offenen 4'-Flötenregister. Vier unterhalb der Klaviatur angebrachte Züge ermöglichen An- und Abstellen der einzelnen Register, während ein weiterer, jetzt außer Tätigkeit befindlicher Zug durch Aufheben der Dämpfung als Fortezug für das Hammerwerk diente. (Der erste Zug wirkt auf den Bass des 4'-Registers, der dritte Zug gestattet Ein- und Ausschalten des Orgelwerks, der vierte Zug wirkt auf das gesamte 8'- und der fünfte Zug auf den Diskant des 4'-Registers.) Umfang der Klaviatur: Contra-F - f3 (fünf Oktaven). Die Untertasten sind mit Elfenbein, die Obertasten mit Ebenholz belegt.
Literature references
Georg Kinsky: Musikhistorisches Museum von Wilhelm Heyer in Cöln, Bd. 1, Köln 1910, S. 202.
Inscriptions
eingebrannte Inschrift auf eingelegtem Ahornschild
Measurements
Breite: 1,61 m, Tiefe: 69 cm, Höhe: 99 cm