ULEI · 1169
Diskantstockblockflöte
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© © Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig
Description
h1-Größe auf b1. Gebaut vermutlich als C2-Größe auf h1. Grundleiter bei d1-Stimmung: d2 e2 ++f2 g2 a2 h2 cis3. Das Daumengriffloch ist durch eine Metalleinlage zum reinen Überblasloch verkleinert. Kernspalt: gerade, mittelweit, vordere Breite = 11 mm. AS = 4,6 x 10,4 mm. Labium: gerade. Lb = 0,213. Lh = 4/9. 1 Klappe für cis2 (bei c2-Stimmung). Löffel: Korpuslager. Im Kopfbereich umgekehrt konisch. Nach Griffloch 1 deutlich sichtbare Durchmesserverengung. Grifflöcher nicht unterschnitten. Nach Griffloch 7 zylindrisch. Die Tonluft entweicht durch 2 Windlöcher vor der Stockspitze. Österreichische, von St. Koch und J. Ziegler mitgeprägte Formgebung. Freie Analogmensur mit der relativen Grifflochtendenz 1 3 4 2 6 5. Hierin und in der ungewöhnlichen absoluten Grifflochtendenz zeigt sich ein gewisser Einfluss der Englischen Flageoletts von Bainbridge & Wood. Konus = 4/5 oder 7/9 disponiert. Klangtyp: großes Volumen, mittlere Tragfähigkeit, zarter freier und voller Klang. Als Stock gut gearbeitet.
Literature references
Herbert Heyde: Flöten. Musikinstrumenten-Museum der Karl-Marx-Universität Leipzig. Katalog, Bd. 1, Leipzig 1978, S. 60-61.
Georg Kinsky: Musikhistorisches Museum von Wilhelm Heyer in Cöln, Bd. 3: Blas- und Schlaginstrumente [unveröffentlichtes Manuskript, ca. 1912], S. 47.
Inscriptions
unsigniert
Measurements
Länge: 914 mm