ULEI · 784

Lira da Gamba

Instrument image

Zoom with the + and − buttons, a double-click, a pinch, or Ctrl + mouse wheel.

© © Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig

Description

Das Instrument hat einen eigenartig doppelt geschweiften Korpus und entspricht ziemlich genau der auf dem Gemälde von Le Valentin abgebildeten Lira da gamba: die verhältnismäßig schmalen Oberbacken verlaufen in starker Schweifung nach innen; die auffallend stark hervortretenden Ecken der ziemlich kurzen und ungleichmäßig ausgebuchteten Mittelbügel laufen nicht in scharfen Spitzen zu, sondern bilden 3 cm breite Kanten. Boden und Zargen sind aus dunkelbraun lackiertem Nussbaumholz; der Boden ist aus einem Stück gearbeitet und mäßig gewölbt. Die in Höhe der Mittelbügel eingeschnittenen Schalllöcher sind von eigentümlicher V-Form, die eine gewisse Ähnlichkeit mit einem Delphin zeigt. Unterhalb des kurzen Griffbretts befindet sich ein rundes Schallloch, in das eine einfache Pergament-Rosette eingelassen ist. Der Wirbelkasten ist in Ebenholz furniert und mit eingelegten Elfenbeinornamenten im Renaissancestil verziert. Der Bezug besteht aus 2 Bordun- und 14 Griffbrettsaiten.

Literature references

Georg Kinsky: Musikhistorisches Museum von Wilhelm Heyer in Cöln, Bd. 2, Köln 1912, S. 420.

Measurements

Gesamtlänge: 107 cm

download Download record