SPK · III C 7514
Lamellophon
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© Staatliche Museen zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz, Ethnologisches Museum - Foto: anonym
Description
HK: Musikinstrument mit 7 Zungen. Fast genau wie III C [Text fehlt], das Treptow XXII Fig. 22 abgebildet ist. Banyang. Das Exemplar, das dem Typus nach aus Sammlungen kaum bekannt ist und den Formenreichtum der aus vegetabilen Materialien hergestellten Lamellophone des Mittelkamerun/ Ostnigeria-Raums demonstriert, stammt aus dem Nachlass Zintgraff 1898. Nach Angabe in der Kartei kommt es von den Banyang in Kamerun. Auffallend sind die schlitzförmigen Öffnungen in der Klangtafel, durch die die Lamellen befestigt werden, ein Merkmal, das auch bei einem Exemplar (Inventar-No. III C 21876; die unter Kat.-Nr. 10) vorkommt, das vom Sammler den Akoa-Pygmäen aus Gabon zugegeben wurde. Auch das vorliegende Exemplar hat genau sieben Raphiazungen. Zur Herstellung des Resonators hat man ein Stück sehr leichtes und weiches Holz in ovaler Form von oben her ausgehöhlt. Dabei hat man offenbar aus dieser ovalen Holzform gleich die benötigte (gleichíalls ovale) Klangtafel herausgeschnitten. Dann montierte man auf der Klangtafel die Lamellen und versenkte sie schließlich wieder in die Holzform, wobei sie genauso abschließt wie heute manche zusammenklappbare Plastikbehälter. Nur Stifte ragen an zwei Punkten aus dem Resonator heraus und stechen von innen her in die Klangtafel, im Augenblick wo sie geschlossen wird. Sie schnappt dann mit einem Laut einfach ein. Gerhard Kubik: Kalimba, Nsansi, Mbira - Lamellophone in Afrika: Veröffentlichungen des Museums für Völkerkunde Berlin (SMB), 1998 - Neue Folge 68 - Musikethnologie X, S. 119 (Abb. 69a / 69b // 70a / 70b)
Measurements
Höhe x Breite x Tiefe: ca. 4 x 13,5 x 18 cm mit 7 Zungen